Alaska und Kanada – Aleuten, Bären und die Inside-Passage (Kurs Nord)

18-tägige All-inclusive-Expeditions-Seereise nach Alaska ab Vancouver

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Begeben Sie sich auf eine Expeditions-Seereise von Vancouver nach Nome und erkunden Sie Alaskas zerklüftete Küste und die abgelegenen Aleuten.

Halten Sie im Katmai-Nationalpark und auf Kodiak Island Ausschau nach Bären und beobachten Sie Wale, Robben, Seeotter und seltene Vögel wie die Dreizehenmöwe.

Begleiten Sie uns bei unserem Versuch, auf den selten besuchten Inseln St. Paul und St. Matthew anzulanden – Orte mit einer einzigartigen Tierwelt, unberührter Natur und fast vergessener Geschichte.

Die wilde Schönheit der Pazifikküste

Entdecken Sie die unberührte Schönheit der zerklüfteten Küste Alaskas sowie Kanadas Inside-Passage und die Aleuten. Im Misty Fjords National Monument und auf abgelegenen Inseln kann sich die Natur noch frei entfalten. Halten Sie auf Kodiak Island und im Katmai-Nationalpark Ausschau nach Braunbären und beobachten Sie auf der Reise Richtung Norden Wale, Robben und seltene Seevögel wie Weisskopfseeadler und den seltenen Kurzschnabelalk.

Geschichte hautnah erleben

Lernen Sie Angehörige der indigenen Kulturen der Tlingit und Unangan kennen, suchen Sie in Wrangell nach Felsbildern und folgen Sie auf Ihrer Expeditions-Seereise den Spuren von Goldsuchern und Pionieren. Besuchen Sie die faszinierende Geisterstadt Unga, entdecken Sie die alten Geschichten, von denen die moosbewachsenen Totempfähle im Chief Shakes Tribal House erzählen, und gewinnen Sie ein besseres Verständnis für die Kultur, Ökologie und Geschichte dieser eindrucksvollen Region.

18 Tage
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Alaska und Kanada – Aleuten, Bären und die Inside-Passage (Kurs Nord)

Reiseplan

Ihr Abenteuer auf einen Blick. Tägliche Highlights, inkludierte Aktivitäten und optionale Extras, die Ihre Reise unvergesslich machen.

Abfahrt in Vancouver

Ihre Expeditions-Seereise beginnt in Vancouver, einer lebhaften Hafenstadt am Pazifik, umgeben von steilen Bergen und dichten Küstenwäldern. Schlendern Sie durch die viktorianischen Strassen von Gastown oder spazieren Sie entlang der Uferpromenade zu den hoch aufragenden Zedern im Stanley Park – ein erster Vorgeschmack auf die Wildnis, die vor Ihnen liegt. Die Meeresfrüchte und Gerichte mit Zutaten direkt vom Erzeuger sind hier ausgezeichnet. Wir empfehlen Ihnen, einen Tag früher anzureisen, damit Sie Zeit haben, die Stadt zu erkunden.

Am Abend erwartet Sie Ihr Schiff. Machen Sie es sich in Ihrer Kabine gemütlich, lernen Sie das Expeditionsteam kennen und nehmen Sie an der Sicherheitseinweisung teil. Am nächsten Tag fahren wir Richtung Norden.

Meereslebewesen entlang der Pazifikküste

Die Inside-Passage ist eine der bedeutendsten Küstenrouten der Welt – eine über 1450 Kilometer lange, geschützte Wasserstrasse im Pazifik, die von Gletschern geformt und von uralten Wäldern gesäumt ist. Heute verlassen wir den Schutz dieser Bucht und fahren hinaus auf die offenen Gewässer des Queen Charlotte Sounds und der Hecate Strait. Westlich davon liegt Haida Gwaii.

Diese Gewässer sind besonders reich an Meereslebewesen. Halten Sie Ausschau nach Buckel-, Finn-, Schwert- und Zwergwalen sowie Pazifischen Weissstreifendelfinen. Diese Reise belohnt alle, die den Horizont aufmerksam im Blick behalten.

Hoch aufragende Klippen, Wasserfälle und schneebedeckte Gipfel

Misty Fjords ist eine unberührte Wildnis, in der von Gletschern geformte Fjorde tief in den Tongass-Nationalpark hineinragen und sich die Felswände mehr als 900 Meter senkrecht aus dem Wasser erheben. Der angesehene Naturforscher John Muir beschrieb die Gegend als einen der schönsten Orte, die er je gesehen hat.

Wenn das Wetter es zulässt, erkunden Sie die Misty Fjords gemeinsam mit dem Expeditionsteam in unseren Expeditionsbooten oder mit dem Kajak. Halten Sie Ausschau nach Ottern, Stellerschen Seelöwen, Seehunden, Schwertwalen und Dall-Schweinswalen im Wasser unter Ihnen, nach Schneeziegen auf den Felsvorsprüngen und nach Weisskopfseeadlern, die über Ihnen kreisen.

Besuchen Sie eine der ältesten Hafenstädte Alaskas

Wir passieren weitere Inseln vor der Küste Alaskas und erreichen schliesslich Wrangell.

Wrangell ist seit 8000 Jahren die traditionelle Heimat des Volkes der Tlingit. In den vergangenen zwei Jahrhunderten stand der Ort zunächst unter russischer, dann unter britischer Herrschaft und gehört heute zu den USA.

Besuchen Sie das örtliche Museum, um mehr über Wrangells faszinierende Vergangenheit zu erfahren. Weiter geht es nach Shakes Island, wo das Chief Shakes Tribal House und seine Totempfähle von der Geschichte der Tlingit erzählen.

Nur rund 1,6 Kilometer ausserhalb der Stadt liegt Petroglyph Beach, wo grosse Felsen entlang der Küste mit uralten Felszeichnungen versehen sind. Sie wurden von den Tlingit geschaffen und sind vermutlich über 1000 Jahre alt.

Wanderer geniessen die Naturpfade inmitten der reizvollen Landschaft an der Mündung des Stikine River und am Fuss des Mount Dewey, am Rande des gemässigten Regenwaldes.

Wo Kulturen aufeinandertreffen

Wenn sich der erloschene Vulkankegel des Mount Edgecumbe in Sichtweite erhebt, erreichen wir Sitka im Herzen des Tongass National Forest. Seit 10 000 Jahren ist dies die traditionelle Heimat der Tlingit. Russische Entdecker liessen sich hier um die Wende zum 19. Jahrhundert nieder. Nach dem Krimkrieg verkaufte Russland das Gebiet 1867 an die Vereinigten Staaten.

Diese Teile der Geschichte sind noch heute sichtbar: an der russisch-orthodoxen Kathedrale und am Russian Bishop’s House sowie an den Totempfählen der Tlingit und Haida im Sitka National Historical Park.

Alaskas eisiges Amphitheater

Heute erkunden wir die Icy Bay, wo drei Gletscher – Guyot, Yahtse und Tyndall – Eis in das tiefblaue Wasser kalben. Sofern es die Bedingungen zulassen, fahren Sie mit Expeditionsbooten oder Kajaks hinaus und nähern sich dem Eis so weit, dass Sie hören können, wie es knackt und grollt, wenn es auf das Meer trifft.

Vom Wasser aus beherrscht der zerklüftete Gipfel des Mount St. Elias den Horizont. Mit einer Höhe von über 5500 Metern und nur rund 16 Kilometern Entfernung zur Küste ist er der zweithöchste Berg der USA und Kanadas und weist einen der beeindruckendsten Höhenunterschiede der Erde auf. Dieser Anblick lässt Gespräche verstummen.

Im Golf von Alaska halten wir Ausschau nach Buckelwalen, Schwertwalen, Seeottern und Seehunden, die in diesen Gewässern häufig anzutreffen sind.

Vogelbeobachtung und Entspannung auf See

Ihre Expeditions-Seereise führt Sie weiter über den Golf von Alaska. Geniessen Sie den Infinity-Pool, die Whirlpools, die Sauna oder den Fitnessraum oder gönnen Sie sich eine Wellness-Behandlung.

Im Science Center lädt Sie das Expeditionsteam zu spannenden Vorträgen über Alaskas Tierwelt, Geologie, Glaziologie und Geschichte ein.

Halten Sie vom offenen Deck aus Ausschau nach Seevögeln am Horizont. In diesen Gewässern leben drei Albatrosarten des Nordpazifiks: Der Laysanalbatros und der Schwarzfussalbatros sind regelmässig zu sehen, während die Sichtung eines seltenen Kurzschwanzalbatros ein ganz besonderer Höhepunkt der Reise wäre.

Das grüne Kodiak

Kodiak, bekannt als «Smaragdinsel», erhebt sich aus dem Golf von Alaska und besticht durch üppige, gemässigte Wälder und eine zerklüftete Küste. Dies ist die angestammte Heimat des Volkes der Sugpiaq, dessen Verbindung zu diesen Inseln schon seit Jahrtausenden besteht.

Wir verbringen zwei Tage hier und besuchen die Stadt Kodiak sowie eine kleine Küstengemeinde, um die lokale Kultur und die Traditionen aus erster Hand kennenzulernen. Auf dem Wasser halten wir Ausschau nach Buckelwalen, Seeottern und Seehunden. Das Kodiak National Wildlife Refuge, das etwa zwei Drittel der Insel einnimmt, beherbergt rund 3500 Kodiak-Braunbären, eine Unterart, die nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist.

Beobachten Sie Braunbären an der Küste Alaskas

Der Katmai-Nationalpark erstreckt sich über rund 16 000 Quadratkilometer auf der Alaska-Halbinsel. Hier befinden sich rund 18 Vulkane, darunter sieben, die seit 1900 aktiv waren. Zudem lebt hier die weltweit grösste Population geschützter Braunbären: insgesamt rund 2000 Tiere.

Vom Schiffsdeck und von den Expeditionsbooten aus beobachten wir die Bären an der Küste: Sie graben nach Muscheln, fischen im seichten Wasser und bewegen sich mit der selbstverständlichen Sicherheit einer Art an der Spitze der Nahrungskette durch das Küstengras. Je nach Wetterlage erkunden wir Geographic Harbor, Kinak Bay oder Kukak Bay. Geduld wird hier reich belohnt.

Erkunden Sie zerklüftete Landschaften inmitten unberührter Wildnis

Die Alaska-Halbinsel ist eine unberührte Wildnis und ein Rückzugsort für zahlreiche Wildtiere. Schroffe Küstenlandschaften, hoch aufragende Berge und abgeschiedene Buchten prägen diese Region.

Erkunden Sie gemeinsam mit dem Expeditionsteam versteckte Buchten und Meeresarme entlang der Küste und halten Sie Ausschau nach Bären, Weisskopfseeadlern, Seeottern und Buckelwalen. Erfahren Sie mehr über die geologische Entwicklung der Region und darüber, wie die Naturkräfte die einzigartige Landschaft um Sie herum geformt haben.

Die Natur erobert eine vergessene Siedlung zurück

Das einsame, inmitten der Wildnis gelegene Unga Village ist eine abgeschiedene, aber eindrucksvolle Siedlung an der Südostküste der Insel Unga.

Der Ort wurde 1833 offiziell als Handelsposten gegründet und entwickelte sich später zu einer kleinen Fischer- und Bergbaugemeinde. Doch als das Angebot immer weiter zurückging, zogen die Bewohner nach und nach weg; die letzte Familie verliess den Ort 1969.

Heute sind die wenigen erhaltenen Holzgebäude der einzige Hinweis darauf, dass hier einst Menschen lebten. Ein Teppich aus rosafarbenem Läusekraut, Weidenröschen und anderen Wildblumen umgibt die verlassenen Hütten, während die Natur sie nach und nach zurückerobert. Erleben Sie die geheimnisvolle Schönheit dieses Ortes bei einer Anlandung mit unseren Expeditionsbooten.

Amerikas grösster Fischereihafen

Sie erfahren mehr über die Unangan, die diese Inseln seit mindestens 9000 Jahren als ihre Heimat bezeichnen, und besuchen das Museum of the Aleutians, die russisch-orthodoxe Kathedrale oder das Museum zum Zweiten Weltkrieg, das an die Schlacht von Dutch Harbor im Jahr 1942 erinnert.

Ausserdem können Sie hier zahlreiche Wildtiere beobachten: Weisskopfseeadler und Papageitaucher am Himmel, Wildpferde und Füchse an Land sowie Wale, Seelöwen und Schweinswale in den umliegenden Gewässern.

Dutch Harbor war auch Drehort der Reality-Fernsehserie «Der gefährlichste Job Alaskas – The Deadliest Catch», die Krabbenfischer bei ihrer Arbeit unter extremen Bedingungen begleitete.

Wilde Natur und abgelegene Gemeinden

In den nächsten vier Tagen fahren wir durch das Beringmeer in Richtung Nome. Sie verbringen zwei Tage mit Erkundungen und zwei Tage auf See.

An den Erkundungstagen wählt Ihr Kapitän je nach den aktuellen Bedingungen den besten Ort aus. Zu den möglichen Reisezielen gehört die zerklüftete Insel St. Paul, auf der die grösste Unangan-Gemeinde der USA lebt. Die Insel ist zudem ein bedeutendes Vogelschutzgebiet, in dem unter anderem Beringstrandläufer und Gelbschopflunde brüten.

Wir könnten auch die unberührte Insel St. Matthew erkunden, wo verlassene Gebäude zwischen schwarzen Sandstränden und einer mit Wildblumen übersäten Tundra liegen. Vielleicht entdecken Sie sogar die seltenen McKay-Ammern, die ausschliesslich auf dieser Insel brüten.

Halten Sie an den Seetagen Ausschau nach Alkenvögeln wie Papageitauchern und Lummen, besonders in Küstennähe. Mit etwas Glück entdecken Sie die seltene Klippenmöwe, die nur in diesem Teil der Welt vorkommt.

Geniessen Sie den Panoramablick von unserer Explorer Lounge & Bar, vom Infinity-Pool oder von den Whirlpools im Freien. Oder erfahren Sie im Science Center vom Expeditionsteam mehr über die Geografie, das Klima und die Vogelwelt der Region.

Eine Grenzstadt am Rande der Arktis

Nome ist eine kleine Küstenstadt am Rande des Beringmeers. Einst eine Boomtown des Goldrauschs von 1898, zeugen noch heute rostige Bagger, alte Dampfmaschinen und Eisenbahnreste von Nomes Pioniervergangenheit. Die Stadt zog zudem berühmte Persönlichkeiten an, darunter Wyatt Earp, der hier einen Saloon eröffnete. Später wurde sie zum Endpunkt von drei Polarexpeditionen von Roald Amundsen.

Daher ist Nome ein passender Ort, um sich von MS Roald Amundsen zu verabschieden, bevor Sie nach Vancouver fliegen und dort übernachten.

Zurück am Ausgangspunkt

Ihre Expedition endet dort, wo sie begonnen hat: in der lebhaften Stadt Vancouver. Nehmen Sie sich vor Ihrer Abreise Zeit für einen Spaziergang, besuchen Sie noch einmal einen Ihrer Lieblingsorte oder entdecken Sie, was Sie bisher vielleicht verpasst haben.

Vielleicht besuchen Sie den öffentlichen Markt auf Granville Island, mieten ein Velo für eine Tour entlang der Uferpromenade oder fahren auf den Grouse Mountain hinauf. Von dort geniessen Sie zum Abschied den Panoramablick auf die Stadt, das Meer und die Gipfel, die Sie auf Ihrer Reise erkundet haben.

Was ist inklusive?

Flüge

Flug in der Economy-Class von Nome nach Seattle nach der Expeditions-Seereise.

Hotel

Übernachtung inklusive Morgenessen in Vancouver nach der Expeditions-Seereise

Schiffseinrichtungen

Nutzung von Sauna, Whirlpools, Pool, Fitnessraum, Aufenthaltsbereichen und mehr

Kostenloses WLAN

Kostenloses WLAN. Streaming wird allerdings nicht unterstützt

Nicht im Preis inbegriffen?

  • Internationale Flüge

  • Zusätzliche Übernachtung(en), falls aufgrund der internationalen Flugzeiten erforderlich

  • Reiseversicherung

  • Gepäckabfertigung

  • Optionale Landausflüge mit unseren lokalen Partnern

  • Optionale Kleingruppenaktivitäten mit unserem Expeditionsteam

  • Optionale Anwendungen im Wellness- und Spa-Bereich an Bord

Unser Alaska schiff

Erleben Sie, wie das Leben an Bord der Schiffe aussieht, die auf dieser Route fahren.

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